Ukrainischer Seehandelskorridor hält stand: Angriffe Russlands stoppen nicht die Arbeit der Häfen.


Die Seehäfen der Ukraine arbeiten weiter trotz russischer Angriffe
Die russischen Angriffe auf die Häfen der Ukraine haben nicht zum Stopp des "Ukrainischen Seehandelskorridors" geführt. Derzeit arbeiten die Häfen normal und es befinden sich 85 Schiffe in der Nähe, sagte der stellvertretende Minister für die Entwicklung von Gemeinden und Gebieten Timur Tkachenko.
Seiner Aussage nach beeinflussen die Politik des Feindes und die Beschüsse die Arbeit des "Seehandelskorridors" nicht. Es ist jedoch unbekannt, was die nächsten Angriffe bringen werden und welche Folgen sie haben werden. Gleichzeitig gibt es im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg der Exportmengen.
"Die Russen geben in ihren Bemühungen nicht auf, die Arbeit des "Seehandelskorridors" zu stoppen. Ihr Hauptziel ist es, den Export vollständig zu stoppen und so unsere Wirtschaft zu treffen. Der Weltmarkt spürt die Auswirkungen dieser Angriffe, da wir unser Getreide in verschiedene Länder liefern. Die Situation mit den Angriffen auf zivile Schiffe bleibt angespannt," betonte der stellvertretende Minister.
Im Oktober dieses Jahres erreichte das Exportvolumen über den "Seehandelskorridor" 2,1 Millionen Tonnen, von denen 1,5 Millionen Tonnen Getreide ausmachten. Zum Vergleich wurden im gesamten Oktober 2022 1,9 Millionen Tonnen durch die Schwarzmeerhäfen exportiert, wovon 1,4 Millionen Tonnen Getreide waren. Insgesamt steuern 85 Schiffe die ukrainischen Häfen an.
Der stellvertretende Minister wies darauf hin, dass kritische Infrastrukturobjekte der Seehäfen durch Ingenieurbauwerke geschützt sind. Dazu gehören Zufahrtskanäle, Anlegestellen, Transformatorstationen, Gebäude und Dieselgeneratoranlagen. Die Hafenanlagen sind auch mit Bonnsperren gemäß den Empfehlungen des Generalstabs der UA bewehrt, was die Aufklärung durch feindliche Drohnen verhindert.
Zur Sicherung der Energieinfrastruktur der Häfen werden auch Gabionen und Betonblöcke verwendet, um das Erreichen der Ziele durch feindliche Drohnen zu verhindern. Bei Verwendung von Raketen kann der Feind jedoch Schaden anrichten.
"Deshalb ist ein ganzheitlicher Ansatz zur Sicherstellung der Sicherheit von Menschen und Infrastruktur erforderlich. Es ist notwendig, die Luftverteidigung mit Hilfe unserer Partner zu stärken," betonte Tkachenko.
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